Rauchmelder

Rauchmelder ab 1. Januar 2016 Pflicht

Ende des Jahres endet in Niedersachsen die Übergangsfrist:
Dann müssen Rauchmelder in Schlaf- und Kinderzimmern sowie in Fluren, über die Rettungswege von Aufenthaltsräume führen, mit Rauchmeldern ausgestattet sein. Wohnungs- bzw. Hauseigentümer sind für den Einbau verantwortlich.

Einige Bundesländer haben daher vorgeschrieben, dass die Geräte in Wohnungen angebracht werden müssen. Für Vermieter in diesen Bundesländern besteht eine Rauchmelderpflicht, an die sie sich als Immobilieneigentümer halten müssen. Die Anschaffung der Rauchmelder stellt bei vermieteten Wohnflächen eine Modernisierung dar.

Als Eigentümer einer selbstgenutzten Immobilie oder als Vermieter unterliegen Sie selbstverständlich der Rauchmelderpflicht, sofern diese in Ihrem Bundesland beschlossenes Gesetz ist. Halten Sie unbedingt die Fristen für die Installation der Rauchmelder ein. Auch wenn die Bundesländer die Einhaltung der Gesetze kaum flächendeckend prüfen können, haften Eigentümer im Brandfall. Gebäudeversicherungen und Haftpflichtversicherungen können die Leistung dann unter Umständen verweigern.

Der Einbau von Rauchwarnmeldern steigert die Sicherheit der Wohnung, deshalb darf der Vermieter die Installationskosten laut Mietrecht auf den Mieter umlegen. Er kann die Miete um maximal elf Prozent der Investitionskosten jährlich erhöhen.